Franziskaner || Philosoph || Theologe Since 2025 Prof. f. Philosophy (PTH Benedikt XVI./Heiligenkreuz/Vienna) 2018-21 Prof. f. Philosophy (TH Chur) 2017-18 Prof. f. Syst. Theology (PTH Münster) 2012-17 Ass.Prof. f. Philosophy (KTF Würzburg)
Könnte es sein, dass Bekenntnis zur Menschwerdung Gottes das Bekenntnis zur jungfräulichen Empfängnis miteinschließt oder wenigstens nahelegt? 1. Gemäß der kirchlich-konziliaren Christologie wurde Jesus von Nazareth nicht im Verlauf seines Erdenlebens zum menschgewordenen Logos (Gott-Sohn), sondern er war es vielmehr vom ersten Augenblick seiner irdischen Existenz an. 2. Die hypostatische Einigung der menschlichen Natur mit dem ewigen Logos (Gott-Sohn) bringt eine einzigartige Hinordnung der menschlichen Natur und ihrer Vermögen auf die göttliche Natur Christi mit sich. 3. Wäre die menschliche Natur Christi ganz aus geschöpflichen Potenzialitäten (natürliche Zeugung etc.) hervorgegangen, so hätte das keine einzigartige Hinordnung der menschlichen Natur und ihrer Vermögen auf die göttliche Natur mit sich gebracht. 4. Folgerung: Im Licht der kirchlich-konziliaren Christologie ist anzunehmen, dass die einzig-artige Hinordnung der menschlichen Natur und ihrer Vermögen auf die göttliche …Mehr
Well the three of the four lowest are traditionally Catholic nations: Poland, Portugal, & Austria. Sad that one of the primary 'errors of Russia' [abortion] is rampant in the former Soviet Bloc.
vor 2 Stunden in Kommentar, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden Frag den Theologen – „Wenn wir uns fragen, ob Tiere in den Himmel kommen, so sollten wir uns zuerst fragen, was die christliche Lehre mit der Rede vom Himmel eigentlich meint.“ Heiligenkreuz (https://kath.net/Antonius) kath.net übernimmt den Beitrag „Vom Kosmos zum Logos?“ von Pater Prof. DDr. habil. Dominikus Kraschl OFM (Link) aus dem „Antonius“ in voller Länge und dankt der Zeitschrift der österreichischen Franziskaner für die freundliche Erlaubnis zur Weiterveröffentlichung. Lieber P. Dominikus: Kommen Tiere in den Himmel? (Helena, Graz) P. Dominikus: In letzter Zeit mehren sich Stimmen, die diese Frage vorsichtig bis entschieden bejahen. Dazu gehören nicht nur Tierfreunde, die sich einen Himmel ohne ihr geliebtes Haustier nicht vorstellen können, sondern auch akademische Theologen wie etwa der Linzer Moraltheologe und Umweltethiker Michael Rosenberger. Ein Himmel voller Tiere? …
Der Papst gibt mir Recht: Die Tiere sind im ewigen Jenseits mit dabei. Zitat vom 6. Dezember 2025: "Wenn Er wiederkommen wird, dann werden wir für immer zusammen sein: mit Ihm, mit unseren Brüdern und Schwestern, mit jeder anderen Kreatur, in dieser endlich erlösten Welt: der neuen Schöpfung“- Niemand rettet die Welt allein. Nicht einmal … (Satzzeichen geändert, Hervorhebungen von mir.)
Besprechung von "Dann wirst du gewiss sterben. Zu den Todesbildern im Pentateuch" (Autor: Prof. Dr. David Volgger OFM; Rezensent: P. Dr. Dominikus Kraschl OFM)
Volggers Studie untersucht die Darstellung von Tod und Sterben (Todesbilder) in den fünf Büchern Mose und fragt, wie Israel den Tod theologisch reflektiert. Anders als viele altorientalische Kulturen hat Israel keinen mythologischen Bezugsrahmen zum Tod; er erscheint als Abbruch und Vernichtung.
Gibt es ein Geschlecht und wenn ja, wie viele? Unlängst erschien ein Buch zur Gender-Thematik, die sich vom übrigen Verlagsprogramm Herders abhebt: Abigail Favale: „Die geleugnete Natur. Warum die Gender-Theorie in die Irre führt“ (Herder 2024). Der englische Originaltitel nimmt sich weniger streitbar aus: „The Genesis of Gender. A Christian Theory“ (Ignatius Press 2022). Wer ist die Autorin? Abigail Favale ist Professorin für Practice, Theology und Literature an der renommierten katholischen Universität Notre Dame (Indiana/USA). Mit „The Genesis of Gender“ legt sie eine couragierte Analyse und Kritik des Gender-Diskurses aus der Perspektive christlicher Anthropologie vor. Favale weiß, wovon sie spricht: Gender-Studies gehören zum Bereich ihrer fachlichen Spezialisation und langjährigen Lehrtätigkeit. „The Genesis of Gender“ ist dabei mehr als ein trockenes Sachbuch. Die vorangestellte Schilderung ihrer Reise vom postmodernen Feminismus zur katholischen Theologie verleiht dem Buch …
Die offene Gesellschaft und ihre neuen Feinde. Raphael Bonelli über moderne Tabus!
"Was wir nicht denken dürfen und warum", so heißt das neueste Buch von Raphael Bonelli. Der bekannte Neurowissenschaftler und Psychiater zeigt auf, welche Rolle Tabus haben und wie einige modische Tabus unsere offene Gesellschaft bedrohen.
Gibt es ein Geschlecht und wenn ja, wie viele? Unlängst erschien ein Buch zur Gender-Thematik, die sich vom übrigen Verlagsprogramm Herders abhebt: Abigail Favale: „Die geleugnete Natur. Warum die Gender-Theorie in die Irre führt“ (Herder 2024). Der englische Originaltitel nimmt sich weniger streitbar aus: „The Genesis of Gender. A Christian Theory“ (Ignatius Press 2022). Wer ist die Autorin? Abigail Favale ist Professorin für Practice, Theology und Literature an der renommierten katholischen Universität Notre Dame (Indiana/USA). Mit „The Genesis of Gender“ legt sie eine couragierte Analyse und Kritik des Gender-Diskurses aus der Perspektive christlicher Anthropologie vor. Favale weiß, wovon sie spricht: Gender-Studies gehören zum Bereich ihrer fachlichen Spezialisation und langjährigen Lehrtätigkeit. „The Genesis of Gender“ ist dabei mehr als ein trockenes Sachbuch. Die vorangestellte Schilderung ihrer Reise vom postmodernen Feminismus zur katholischen Theologie verleiht dem Buch …
Eine andere Abigail mit guten Büchern: Abigail Shrier hat zwei der wichtigsten Bücher unserer Generation geschrieben: „Irreversible Damage: The Transgender Craze Seducing Our Daughters” (Unumkehrbarer Schaden: Der Transgender-Wahn, der unsere Töchter verführt) und „Bad Therapy: Why the Kids Aren’t Growing Up” (Schlechte Therapie: Warum die Kinder nicht erwachsen werden).
Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: vor 4 Stunden in Interview, 10 LesermeinungenDruckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden Wien (kath.net) „Die Frage nach dem Priestertum der Frau können wir, wenn wir nicht eine andere Diskussion führen wollen, nur im Rahmen der katholischen Sakramenten- und Amtstheologie beantworten. Akzeptieren wir diesen Diskursrahmen, wird der argumentative Spielraum für Befürworter des Priestertums der Frau allerding sehr eng.“ Das erläutert der Franziskanerpater DDr. habil. Dominikus Kraschl im KATH.NET-Interview. Jedenfalls bedarf die Frage nach dem Priestertum der Frau immer wieder neu der Vergewisserung. Es scheint übrigens ein breiteres Bedürfnis danach zu geben. Keine andere meiner Publikationen hat in kurzer Zeit mehrere tausend Aufrufe erhalten. - „das Vorbild Christi, der nur Männer zu Aposteln wählte“, - „die konstante Praxis der Kirche, die in der ausschließlichen Wahl von Männern Christus nach-ahmte“, und - „ihr lebendiges …
Zur BeHauptung eines "engen Spielraums": Es gibt gar keinen. Wir mittelalterlichen Menschen frönen nicht dem Agnostizismus von Scholastik, Protestantismus, KonzilsKirche usw. D.h. uns interessieren kaum die Worte CHRISTI, Bibel, Konzilien, Päpste, KV, Heilige - sondern vornehmlich die FleischWerdung, die SelbstOffenbarung des LOGOS in Natur&Kultur. Und darin erkennt unsere Intelligenz, daß man does, woMan is. Wer das nicht erkennt, ist dumm und somit verworfener MenschenMüll. "Mehr als ein Christ bin ich ein Heide, der an Christus glaubt." (GOMEZ DAVILA)
"Was wir nicht denken dürfen und warum", so heißt das neueste Buch von Raphael Bonelli. Der bekannte Neurowissenschaftler und Psychiater zeigt auf, welche Rolle Tabus haben und wie einige modische Tabus unsere offene Gesellschaft bedrohen.
Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: vor 4 Tagen in Kommentar, 4 LesermeinungenDruckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden Heiligenkreuz (https://kath.net/ P. Dominikus: Zunächst eine terminologische Anmerkung: Es scheint mir weniger missverständlich zu sein, von philosophischen Argumenten zu sprechen, um nicht die Assoziation mathematischer Beweise zu wecken. Was Ihre Frage betrifft: Historisch gesehen dürften Spielarten des sogenannten teleologischen Arguments für Gottes Existenz am verbreitetsten gewesen sein. Sie führen die kosmische Ordnung auf intelligente Planung zurück. Das Fine-Tuning-Argument, das zur Familie der teleologischen Argumente gehört, stößt auch unter renommierten Philosophen, Physikern, Kosmologen und anderen Wissenschaftler auf großes Interesse und hat nicht wenige Anhänger. Der Ausgangspunkt teleologischer Argumente sind verschiedene Formen der vorfindlichen Ordnung. Dazu gehört die naturgesetzliche Ordnung (Naturordnung), die Ordnung …
Zu "math. Beweise": Gibt es nicht, denn einzig mein SubJekt ist mir beweisbar. Und damit erweist sich selbst die TautoLogie 1=1 als falsch, denn ich bin nicht ich, sondern ich bin ich und meine ReLation zu meinem telos, also 1=1+∆. Richtig ist, daß die agnostischen/atheistischen LaborRatten den "unbewegten Beweger" sowenig losbrachten wie MARX das "bourgeoise" "NaturRecht". All diese Pseudo-"Empiriker" gehen vom VorUrteile aus, daß diese Welt absolut&ewig wäre; daß sie "rational" wäre; daß die Wahrheit so gütig ist, sich in ihr zu zeigen. Kurzum: All dieser irrationale AufKläricht ist bloß entlaufenes Christentum, welches Gnade für "natürlich" hält. Hingegen wird kein homo religiosus je wie ARISTOTELES von diesem vallis lacrimae auf einen Pseudo"gott" als Motor dieses Tohuwabohus schließen. Natura gratiam praesupponit und nicht umgekehrt! DER LOGOS ist in, aber nicht von dieser Welt. ER ist das Reich der Ideen im Fleische, das ewige Sein im sterblichen Seienden.
Eine philosophische Mini-Abhandlung, die sich 2 Fragen widmet: 1. Was genau ist eine Lüge? Gibt es eine akzeptierte Definition dieses Begriffs? 2. Sollten wir annehmen, dass es moralisch niemals erlaubt ist zu lügen, oder lassen sich gerechtfertigte Ausnahmen geltend machen?
Philosophen entdecken bisweilen Probleme - etwa bezüglich der Definition eines Gegenstands -, die Normalsterbliche entweder nicht haben oder zumindest nicht allzu sehr behelligen!
Gibt es in Gott interpersonale Liebe oder haben auch Christen Gott als Monosubjektivität zu denken? In letzter Zeit sind unter christlichen Theologen wieder vermehrt Stimmen zu vernehmen, welche die Dreieinigkeit Gottes nicht als vollkommene Liebe zwischen den göttlichen Personen, sondern als (trinitarisch strukturierte) Monosubjektivität denken wollen. Der vorliegende Beitrag argumentiert demgegenüber, dass es nicht nur gute theologische, sondern auch gute philosophische Gründe gibt, Gott als vollkommene und freudvollste Gemeinschaft göttlicher Personen aufzufassen.
Mitgenommene Kerngedanken. 1. Begriff des Glaubens Glaube muss nicht zwingend auf festen Überzeugungen (doxastischer Glaube) beruhen. Es gibt auch nicht-doxastische Formen des Glaubens, z. B. „Vertrauen, dass etwas der Fall ist“, statt „überzeugt sein, dass etwas der Fall ist“. Solcher Glaube kann dennoch rational sein. 2. Philosophischer Rahmen Die Debatte basiert stark auf erkenntnistheoretischen Konzepten, insbesondere dem Evidentialismus (Glaube ist nur rational, wenn er durch Belege gestützt ist). P. Kraschl argumentiert gegen eine zu enge Sichtweise wie den Evidentialismus und schlägt vor, dass Vertrauen auch ohne vollständige Überzeugung rational sein kann – insbesondere im religiösen Kontext. 3. Unterschiede zwischen Überzeugung und Vertrauen Überzeugungen sind entweder wahr oder falsch und entziehen sich oft direkter willentlicher Kontrolle. Vertrauen hingegen ist evaluativ und voluntativ geprägt, also mit Werturteilen und Willensentscheidungen verbunden. Beispiel: Man kann …Mehr
ich sehe es leider nicht schlecht (vermutlic ist es ausreichend dass ein Priester den sexuellen Abstand von einer Frau nur in der Nacht vor Zelebration der Hlg Messe hält ähnlich Tradition der katholischen Ostkirchen vor dem Feier der Hlg.Liturgie- läßt sich schwer mit täglichen Zelebrationen in einer Gemeinde, aber realisierbar z.B. durch das Teilen des ehelichen Bettes nur einmal in der Woche, dann wären Zelebrationen an 6 übrigen Tagen vorstellbar/realisierbar): Priesterweihe für Familienvater im Bistum Eichstätt geplant