Es herrscht eine miese, lähmende Stimmung, aus der nur Destruktives erwächst. Wie man sich zur aktuellen Krise verhält, ist eine zentrale Frage. Pessimismus und Defätismus sind die falsche Antwort. Die richtige liefern uns die Bibel, Viktor Frankl, Kinder und der europäische Schöpfergeist. Ein Neujahrseditorial
Weihnachten 2025 ist auffallend ruhig gewesen. Immer mehr Menschen feiern das Fest nicht einmal mehr in seiner sinnentleerten, konsumfrönenden Form. Die Befreiung von Äußerlichkeiten ist eine Chance, wieder zum Kern des Festes vorzudringen.
Nach allem, was sich derzeit gegen das treue Christentum zusammenbraut, stellt sich die Frage: Ist man im „Team Stephanus“, oder gehört man zu denen, die der Relativismus weichgespült hat und das Knie nicht vor Gott beugen, sondern vor den Zeitgeist-Kaisern?
"Seit den Tagen des Stephanus hat sich an dieser Aggressivität gegen die Behauptung der christlichen Religion, die objektive und von Gott geoffenbarte Wahrheit zu sein, nichts geändert. Jeder kann selbst den Test machen. Nie wird der Widerstand gegen den Glauben größer sein, als wenn man erkennen lässt, dass man nicht bereit ist, ihn als eine persönliche Meinung zu relativieren"
Das Jahr endet, die Gesellschaft bleibt, die Hauptstadt ebenso. Stimmung, Gefühl und Wahrnehmung, global und lokal: Ein Jahresrückblick in vier Jahreszeiten. Berlin ist so verrückt und verwirrt und verloren...
Als Rudolf Augstein im Oktober 1948 mit journalistischem Instinkt Adenauer „als kommenden Mann“ besuchte, ließ er die Spiegel-Leser wissen: „Ein Gebetsstuhl trägt die Aufschrift ‘Maria Laach 1933–34’.“ Adenauers Weihnachtserlebnis verweist auf die Wurzel des europäischen Neuanfangs.
1933: Ein kleiner Christbaum in einem Hotelzimmer am Laacher See. Wenige Geschenke, dafür das Weihnachtsevangelium und das lange entbehrte Zusammensein der großen Familie nach der Flucht aus Köln. Als Gejagter findet Konrad Adenauer bei den Mönchen in Maria Laach innere Freiheit.
Sehr wohl ist Konrad Adenauer vor seiner schwierigen Moskaureise 1955 in Sachseln gewesen und hat sich eine Nacht lang in der Dorfkirche zu Sachseln einsperren lassen, um vor dem Sarkophag des Hl. Bruder Klaus zu beten, damit die Verhandlungen mit Chruschtschow gelingen mögen, sodass die letzten deutschen Kriegsgefangenen heimkehren können. Das Bild wurde nicht beim Besuch, wo Konrad Adenauer sich eine Nacht lang hat einsperren lassen, aufgenommen, sondern bei einem anderen Besuch.
Über Spätpubertät als gesellschaftliches Phänomen, urbane Lebenslügen und eine Stadt, in der man sehr alt werden kann, ohne je erwachsen zu wirken. Die neue Kolumne von Jana Hermann
Nächstenliebe oder Fernstenliebe? Gutmenschen ziehen Letzteres vor. Die Verantwortung schieben sie dabei auf die Allgemeinheit ab – und folgen Utopien. Die richtige Antwort hierauf ist eine Rückbesinnung auf das Schöne, das Wahre und das Gute.
Rechts ist die Bedrohung des Landes, „in dem wir gut gerne leben“. Solche Parolen kennen wir. Neu ist, wie nun auch die Kirche in das Lied „gegen rechts“ einstimmt. Dabei zeigt die anstehende Weihnachtszeit, dass es Glaube pur ist, was gerade als „rechts“ diffamiert wird.
Während Genua Kinder frühzeitig über Beziehungen und Sexualität informieren will, setzt Rom auf Elternrechte: Das Abgeordnetenhaus hat ein Gesetz beschlossen, das der Frühsexualisierung in Kindergarten und Grundschule einen Riegel vorschiebt. Worum es Melonis Regierung geht.
Mobilität bringt dem Einzelnen und der Volkswirtschaft materiellen Wohlstand. Aber nicht jeder muss seine Heimat für immer verlassen, um zu Glück zu gelangen. Auch jene, die bleiben oder zurückfinden, schaffen die Basis für eine reiche Zukunft.
Heute vor 50 Jahren wurde Pater Schmidberger zum Priester geweiht. Der Schwabe hat die Piusbruderschaft in Deutschland maßgeblich mit aufgebaut. Im großen Corrigenda-Interview spannt er den Bogen von der Krise in der Kirche zur Krise in der Gesellschaft. Und er zeigt einen Ausweg auf.
Das Wirken der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist ein Segen und ein Trost für alle, die die katholische Kirche lieben. Groß ist der Anteil von Pater Franz Schmidberger an diesem Gotteswerk.
3 Views aus dem Vatikan. Man beobachtet die Entwicklungen bei der Piusbruderschaft sehr genau (auch wenn mir persönlich das militärische Vorgehen von Schmidberger nicht so sympathisch ist)
Warum der Berliner Weihnachtsmarkt zum Schauplatz unserer politischen Gegenwart wird – zwischen Inflation, Sicherheitslogik und der Frage, ob dieser öffentliche Raum noch Zukunft hat.
Das Zünglein an der Waage für die Wahl von Japans erster Ministerpräsidentin Sanae Takaichi war die rechte Partei Sanseito, ein politischer Neuling. Migration, Demografie und Wirtschaftliches dominierten den Wahlkampf. Bringt die Sanseito hier neue Ansätze mit?
Nick Fuentes ist eine, wenn nicht die einflussreichste politische Leitfigur der unter 30-Jährigen in den USA. Die großen Medien begreifen das Phänomen nicht wirklich, beurteilen moralisch. Was steckt hinter „America Only“ und der Abrechnung mit dem Mainstream-Konservatismus?
Die Angst der Hasen hat die Nachfolger der Apostel ergriffen. Wie sonst kann man es erklären, dass sich beinahe der gesamte deutsche Episkopat auf der Flucht befindet? Eine neue Handreichung der Bischofskonferenz lässt tief blicken.
Die Münchner Jesuiten-Hochschule für Philosophie lädt auf Druck einer linksradikalen Gruppierung den Philosophen Sebastian Ostritsch aus, weil – ja, warum eigentlich? Auf einer Uni-Versammlung wird unverhohlen mit Gewalt gedroht. Ein Bericht darüber, wie die Universität scheibchenweise stirbt.
Das Buchg kostet 20 €. Kommentar des Verlags zum Buch: "Gottes Existenz eine Sache der Vernunfterkenntnis? Diese Idee dürften die meisten für unverständlich oder gar für blanke Hybris halten. Glaube und Vernunft bilden für den Zeitgenossen, der sich vom Licht der Vernunft erleuchtet wähnt, in der Regel einen unversöhnlichen Gegensatz. Es versteht sich für ihn von selbst, dass er sich bei diesem Widerstreit ganz auf die Seite der Vernunft schlägt. Spätestens seit Kants Kritiken gilt ihm: Was Gott betrifft, könne man sich nicht auf die Vernunft, sondern höchstens auf den Glauben berufen. »Serpentinen« zeigt das Gegenteil. Es beginnt als faszinierende allgemeine Einführung in die überraschende Philosophie und Theologie des heiligen Thomas von Aquin, um sich dann den fünf Wegen zuzuwenden, die Thomas zur Beweisführung der Existenz Gottes entwickelt hat."
Angesichts der Zertrümmerung von Sitte und Moral kommt der Hang auf, der guten alten Zeit nachzutrauern und Liberalismus und Demokratie eine Absage zu erteilen. Dabei hatten auch die Zeiten davor ihre Schattenseiten. Den Christen ist unabhängig von der Staatsform eine klare Aufgabe gegeben.
Die große Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz wird heute achtzig. Hoch über den Dächern der Stadt Erlangen sprach Corrigenda mit ihr über die zeitlos interessanten Themen: Männlein und Weiblein, Liebe, Sex und Ehe, die leibliche Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.
„Die katholische Kirche hat, klug, wie sie ist, drei Forderungen, wenn die Liebe klappen soll: Du allein, du für immer, von dir ein Kind.“ „Und wenn ich meine Geschlechtlichkeit nutze, um mir selbst zu begegnen in meinem eigenen Geschlecht, da kann ich zwar was ausreizen, aber ich komme nie in dieses unglaubliche Sich-hineingeben-können in einen anderen Leib, der anders ist als ich und der mir aber doch in einer unglaublichen Passgenauigkeit entgegenkommt.“
Unterhaltung hatte im 1. Jh. v. Chr. längst eine politische Dimension. Damals kauften sich Politiker die Gunst des Volkes durch Spiele und Getreidezuteilungen. Heute verlässt sich der Bürger auf den Sozialstaat und stumpft im Fußballstadion ab.