Monsignore Strickland: „Der Vorwurf des Antisemitismus darf nicht dazu benutzt werden, Katholiken zum …
Letzten Monat wurde Carrie Prejean Boller in den USA aus der Präsidialkommission für Religionsfreiheit ausgeschlossen, weil sie eine Anhörung unterbrochen hatte, um ihre Meinung zum Zionismus und zum Staat Israel zu äußern.
Boller stellte in Frage, ob die Verurteilung der Tötungen von Palästinensern in Gaza und die Ablehnung des politischen Zionismus als Formen des Antisemitismus angesehen werden sollten, und argumentierte, dass der katholische Glaube den modernen Staat Israel nicht unterstütze.
Der Vizegouverneur von Texas, Dan Patrick, Vorsitzender der Kommission, kündigte daraufhin die Entlassung von Carrie Prejean Boller an und erklärte, dass kein Mitglied das Recht habe, Anhörungen für persönliche oder politische Zwecke zu dominieren.
Stellungnahme von Mons.Strickland
"In den letzten Tagen habe ich von der Entlassung von Frau Carrie Prejean Boller sowie von den darauf folgenden öffentlichen Vorwürfen erfahren. Nachdem ich ihre Darstellung der Ereignisse und die Umstände dieser …Mehr
@Klaus Elmar Müller Ihre Unkenntnis der Materie scheint immens zu sein, Ihr Kommentar ist absolut unannehmbar. Merken Sie nicht, wie eine, um es höflich auszudrücken, sonderbare Arroganz in Ihrem Kommentar mitschwingt?
Danke für die Dokumentation Ihrer Demut! Mich überzeugt vor allem die Vielzahl Ihrer Sachargumente . . . .
Was Bischof Strickland nicht erkennt: Wer den "Zionismus" kritisiert, mag die Juden nicht. Unwichtig, ob man das rassistischen Antisemitismus nennt oder nicht. Zudem: Gegen ein starkes Israel zu sein, ist keineswegs katholisches Dogma. Dass der hl. Pius X. die zionistische Bewegung nicht unterstützen mochte, hat persönliche und historische Gründe.
Leider hat die Konzilsmafia die Kirche den Zionisten ausgeliefert wie einst Judas unseren Herrn an die Juden. Jetzt muß man im Vatikan tun, was B'nai B'rith verlangt!
michael: Ich bedaure es zutiefst und kann nicht begreifen, warum vor Jahren gewünscht wurde, das wir die Karfreitagsfürbitte für das jüdische Volk weglassen sollen. Für dieses Volk, von dem uns das Heil entgegenkam und in dem Christus geboren wurde, ist die Bekehrung zum Erlöser das Allerwichtigste. Ich hoffe, dass es Kirchengemeinden gibt, die diese Fürbitte weiterhin beten.
michael7: Gerade als Deutsche müssen wir sehr feinfühlig sein, nach all dem Leid, das von unserem Boden ausgegangen ist. - Das ist das Eine! - Was mir nicht gefällt ist, dass wir in den Gemeinden mehr an Karfreitag nicht mehr die Fürbitte für das jüdische Volk aussprechen soll, damit es sich zu Christus bekehrt. Ihm wurde die Heilsbotschaft Christi zu allererst verkündet. -Hoffentlich halten sich nicht alle Gemeinden an diese Aufforderung.
Ein weiterer Kommentar von Turbata
Die katholische Kirche lehrt die Liebe zu den Juden und betet auch für sie und für das Ende ihrer Ablehnung von Jesus Christus, dem Messias! - Sie lehnt allerdings einen "Zionismus" ab, der den Hass lehrt und sinnlose Kriege fordert und fördert!
Die katholische Kirche lehrt nicht, dass der moderne Staat Israel ein göttliches Mandat besitzt, das von allen Gläubigen unterstützt werden muss. Sie lehrt auch nicht, dass Widerstand gegen den politischen Zionismus von Natur aus antisemitisch sei. Das sind keine Lehren des katholischen Glaubens. (Zitat)