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Benedikt XVI. über seine Schriften: "Wer wird das alles lesen?"

In seiner englischen Predigt (Auszug unten), die er bei der Eucharistiefeier zum Gedenken an Papst Benedikt XVI. am Vorabend seines dritten Todestages hielt, lobte Kardinal Gerhard Ludwig Müller den ehemaligen Papst für sein theologisches Erbe [und trotz der Tatsache, dass Ratzingers Pontifikat den Weg für das von Bergoglio geebnet hat].

"Als Präfekt der Glaubenskongregation hat er für das römische Lehramt Maßstäbe von höchster Sorgfalt, intellektueller Präzision und Unbestechlichkeit gesetzt."

Und: "Während seines Pontifikats war er einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri."

Und weiter: "Er hat uns ein immenses theologisches Vermächtnis von außergewöhnlicher Qualität hinterlassen und wurde zu Recht als einer der großen katholischen Intellektuellen unserer Zeit anerkannt."

Für den Schreiber, nicht für den Leser

Als Kardinal Müller Papst Benedikt XVI. den ersten Band der Opera Omnia überreichte, erklärte er, dass das Projekt schließlich 16 Bände mit einem geschätzten Umfang von 25.000-30.000 Seiten umfassen würde.

Kardinal Müller erinnert sich:

"Anstatt stolz auf ein solch monumentales intellektuelles Werk zu sein, sagte er zu mir und nannte mich beim Namen: 'Gerhard, wer soll das alles lesen?'

Etwas verlegen antwortete ich: 'Heiliger Vater, ich weiß es nicht - aber ich kenne die Person, die das alles geschrieben hat.'"

Die Kirche ist keine NGO

In seiner Predigt ging Kardinal Müller dann auf das Wesen der Kirche selbst ein: "Sie ist keine von Menschen geschaffene Organisation mit einem großartigen ethischen oder sozialen Programm - eine NGO sozusagen. Die Kirche Christi ist eine Gemeinschaft Seiner Jünger, die von sich sagen und sich vor der Welt bekennen: Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie die des einzigen Sohnes des Vaters, voller Gnade und Wahrheit."

Heiligsprechung

Abschließend erklärte Kardinal Müller, dass Joseph Ratzinger "nicht weit von uns entfernt ist, denn unsere irdische Liturgie entspricht der himmlischen Liturgie, in der er mit uns in der Anbetung und Verherrlichung Gottes vereint ist."

AI-Übersetzung

11:34
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Doch...wir werden 2026 gaaanz viel zeit zum Lesen haben....youtube.com/watch?v=LJGIJrZF_M8 😇 🤗 😊

Erzherzog Eugen

Ach Lieserl sie sind wieder mal lächerlich

Erzherzog Eugen

eine gute Frage wer soll das alles lesen

Die konservative katholische TLM entspricht der himmlischen Liturgie.

Seit wann ist Müller Kardinal? Wurde er nicht vom Usupator Franziskus zum Kardinal ernannt? Kirchenrechtlich wäre das dann null und nichtig.

catharina

@Francesco 95, Sie haben eine geradezu beneidenswert schlichte Sicht der Dinge. Frohes neues Jahr!

Für manche ist "schlicht" gleich "dumm"!

@Francesco 95 Seit wann stehen Sie über dem Papst und können Kardinäle ein- bzw. absetzen?
Ich empfehle Ihnen einen liebgemeinten Vorsatz für 2026: etwas mehr Demut...

Franz Xaver

Aber, Bethlehem 2014, wie schreiben Sie denn über Gott Francesco 😏🫣🤧

Bethlehem 2014

... und ich dachte immer, Gott sei demütig! 🤪

Francesco 95

Zum Glück wird Franziskus und Leo, in der Liste des heiligen Malachias und Garabandla nicht aufgezählt + warnte Gott uns im Jahr 2013 mit einem Blitzeinschlag in die Kuppel des Petersdom🫢

Bethlehem 2014

Ein Römer versteht diesen Blitzeinschlag anders, als ein Nordeuropäer. Von daher sollten Sie mit "Warnungen" vorsichtig sein.

Franz Xaver

Bethlehem 2014, Obacht, der User Francesco 95 kennt sich mit Blitzeinschlag sehr gut aus, den ihn selbst hat offenkundig auch der Blitz getroffen.
Menschen, die sich ernsthaft mit Garabandal und den Papstweissagungen des Hl Malachias beschäftigt haben, haben die Gewissheit, dass auch nach Garabandal und dem umstrittenen Pontifikat Bergoglios die Kirche nicht zu existieren aufgehört hat. Papst Benedikt XVI wird nach den Papstweissagungen des Hl. Malachias, die sehr große Anerkennung aufgrund ihrer Treffsicherheit genießen, als der (möglicherweise) vorletzte Papst angeführt. Über den letzten Papst aber wird geschrieben: „Während der letzten (bzw. äußerst großen) Verfolgung der heiligen Kirche wird Petrus, ein Römer, regieren. Er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die Siebenhügelstadt zerstört werden und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Ende.“ Hier ist also doch die Rede von einem weiteren „wahren Papst“, „Petrus, dem Römer“, der die Schafe weiden wird in der großen Bedrängnis der letzten Zeit bis zum Wiederkommen Jesu. Ob es noch weitere Päpste zwischen Papst Benedikt XVI und dem letzten Papst Petrus II., geben werde, sagt die Malachias-Botschaft aber nicht deutlich aus.
Papst Benedikt XVI kann demzufolge auch nicht der letzte „wahre Papst“ gewesen sein. Die "Botschaften der Warnung bzw der Wahrheit" der exkommunizierten Gründerin der MDM-Sekte wollen aber das Vertrauen der Gläubigen in alle folgenden Oberhirten ruinieren. Ein derartiger Aufruf zum Ungehorsam gegen das Papsttum könnte durchaus darauf hindeuten, dass bei diesen Botschaften nicht bloß menschliche monetäre Interessen dahinterstehen. Hier darf (muss und wurde von unzähligen Bischöfen, die die Botschaften als nicht übernatürlich, ja als nicht dem Glauben und Tradition sowie nicht der dogmatischen und kanonischen Konstitution der katholischen Kirche entsprechend, ja sogar als häretisch und schismatisch beurteilt, und auf die automatisch eintretende Exkommunikation - ohne dass es eines gesonderten Verfahrens und einer Verurteilung bedürfe) zumindest ein diabolischer Einfluss angedacht werden.

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Ja, die Lücke zwischen dem vorletzten Vatizinium und dem letzten Vatizinium sollte man nicht übersehen. Ich bin mir sicher: Gott wird auch 2026 genügend Überraschungen für uns bereithalten. Und hier wird es mehr als genügend User geben, die sie uns allesamt "sicher" deuten können... 🥱

Francesco 95

Leo wird bald das "sakramentale Frauendiakonat = Frauenpriestertum"
einführen. Vlt. wird er hier und da die TLM zulassen um die Verblendeten noch blinder zu machen.

Bethlehem 2014

@Francesco 95 Dann sollten Sie ihm danken, daß er wenigstens Ihnen die Augen geöffnet hat. Der Einäugige ist ja bekanntlich König unter Blinden!

michael7

Wenigstens hat er eingesehen, dass so viele Seiten kaum jemand lesen kann. Die Schlussfolgerung ist, dass es heute notwendig wird, allgemein weniger Worte zu machen. Das gilt nicht nur im politischen, sondern auch im kirchlichen Bereich.

"[und trotz der Tatsache, dass Ratzingers Pontifikat den Weg für das von Bergoglio geebnet hat]"
Und Pacellis Pontifikat hat den Weg für das von Roncalli geebnet.
So what?