In der Auseinandersetzung um die "Hausbesetzung" der drei hochbetagten Nonnen im Kloster Goldenstein in Elsbethen (Flachgau) verhärten sich die Fronten: Der für die Schwestern verantwortliche Propst Markus Grasl wirft den Frauen nun einen Bruch ihrer Gelübde vor. Die Helferinnen der Chorfrauen hingegen bedauern, dass es bisher zu keinem persönlichen Gespräch zwischen Grasl und den Nonnen gekommen ist. "Die Schwestern handeln gegen die von ihnen freiwillig abgelegten und immer wieder bekräftigten Gelübde. Über allfällige Konsequenzen wird zu gegebener Zeit mit ihnen zu sprechen sein – sicher aber nicht über die Medien", so Grasl auf der Homepage des Stiftes Reichersberg, das seit drei Jahren organisatorisch für das Kloster Goldenstein verantwortlich ist. Im Übergabevertrag heißt es, dass sich das Stift "um die Sicherung des klösterlichen Lebensabends der verbleibenden Mitglieder" bemühen werde, wobei die Ordensfrauen so lange im Kloster bleiben können, wie dies "gesundheitlich sowie …
ausgerechnet der gleiche Propst, hat die letzten Nonnen aus Goldenstein aus der Klausur in ein Altenheim verbannt hat, verteidigt jetzt Klausur vor Medien- ein Wunder ? eine wunderbare Bekehrung, wie bei heiligen Paulus