Hätte die FSSPX doch auf ihren Bischof gehorcht! Bischof Tissier de Mallerais:Der abnormale Zustand ist in Rom! "Sechstens, verwerfen wir die falsche Annahme, die einige unserer Freunde - schlechte Freunde - vorbringen, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. jetzt in einer abnormalen Situation sich befindet, weil wir nicht von der Kirche anerkannt seien. Die Piusbruderschaft müsse zu einer normalen Situation zurück und einen kanonischen Status von Rom erhalten. Falsch! Das ist ein Irrtum! Wir sind nicht in einer abnormalen Situation. Der anormale [abweichende] Zustand ist in Rom! Wir haben den Glauben und die Sakramente. Es sind nicht wir, die in einer abnormalen Situation sind. Der abnormale Zustand ist zur Zeit in Rom. Wir haben nichts zu ändern. Es sind die Römer, die zur Tradition zurückkehren müssen. Die Römer müssen zurück zur Überlieferung, zur Tradition der Kirche. Dies ist mein sechster Punkt."
BISCHOF TISSIER DE MALLERAIS: "Bewahren Sie den Glauben!.. Der heilige Pius X. hätte es nie angenommen, sich mit der neuen Religion versöhnen zu lassen... Wir wollen ins Werk setzen, was Msgr. Lefebvre, unser Gründer selbst, in seinem 'Geistlichen Wegweiser' schrieb, ein Buch, das ich Ihnen zu lesen empfehle. Was unser Erzbischof Lefebvre für uns schrieb, für uns als ein geistliches Testament. Ich zitiere ihn: 'Es ist eine strenge Pflicht für jeden Priester, der katholisch bleiben will, von der konziliaren Kirche sich zu trennen, solange diese nicht zur Tradition des Lehramtes der Kirche und zum katholischen Glauben zurückkehrt.' Dies sind die Worte unseres Gründers, ich wiederhole sie: 'Es ist eine strenge Pflicht für jeden Priester, der katholisch bleiben will, sich von der konziliaren Kirche zu trennen, der sogenannten „konziliaren Kirche, solange diese nicht zur Tradition des Lehramtes und des Glaubens aller Zeiten zurückkehrt.'" [Warum also hat die Piusbruderschaft nicht auf Tissier de Mallerais - bzw. Erzbischof Lefebvre gehört? Nein, sie haben es bis auf die Spitze getrieben mit ihrer "Anerkennung" - und wie wir sehen, sie haben die Judas-Verbrüderung von Rom bekommen. Denn ohne Kompromisse und Einknicken zu den Rom-Forderungen gäbe es bis heute keine Einigung der FSSPX mit dem Sektenführer Bergoglio. Warum verhält sich Bergoglio derart diskret und zurückhaltend, wenn es um die FSSPX geht? Das hat doch seinen Grund.] ________ Bischof Tissier durchbrach diese Geheimniskrämerei und beteuerte: "Am 30. Juni 2012 – dies ist ein Geheimnis, wird aber der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – schrieb Ratzinger selbst einen Brief an unseren Generaloberen, Msgr. Fellay: 'Ich bestätige Ihnen, dass Sie für eine vollständige Wiedereingliederung in die katholische Kirche das Zweite Vatikanische Konzil und die nachkonziliaren Lehren wirklich akzeptieren müssen.' und am 4. Oktober 2012 derselbe Ratzinger: 'Möchten Sie der katholischen Kirche wieder beitreten? Dann akzeptieren Sie das Zweite Vatikanische Konzil.'(Clerical Whispers , 4. Oktober 2012)" Wie schmachvoll ist denn das! "eine vollständige Wiedereingliederung"; hat man den Gläubigen jemals davon gesagt, dass sie nicht mehr Glieder der Katholischen Kirche seien? Wurde jemals den Gläubigen gesagt, dass die FSSPX außerhalb der Katholischen Kirche steht? Die FSSPX schweigt dazu, wenn Rom behauptet, sie seien außerhalb der Katholischen Kirche. Das ließen sich also die Oberen der FSSPX gefallen mitsamt den Mitgliedern? Absolute Notwendigkeit wäre gewesen, dieses apostatische, besetzte Rom sofort zu verlassen bzw. niemals mit neuen Verhandlungen zu beginnen aufgrund der Erfahrungen Lefebvres mit Rom. Wo doch die FSSPX großsprecherisch auf dem Generalkapitel versicherte, es gäbe keine Annäherung, bevor sich Rom nicht zur Tradition und zur wahren Lehre bekehre, um dann beim nächsten Generalkapitel dies zu widerrufen. Und so konnte der Generalobere im unseligen Jahr 2012 verkünden: "Daß wir nach Rom gehen, heißt nicht, daß wir mit ihnen einverstanden sind. Aber es ist die Kirche. Und es ist die wahre Kirche. Wir lehnen das ab, was nicht in Ordnung ist, dürfen jedoch nicht alles ablehnen. Sie bleibt die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche" (Flavigny, 2. September 2012, Bischof Fellay) Während Lefebvre sagt: „Eine Kirche, die dergleichen Irrtümer vertritt, ist häretisch und schismatisch zugleich. Dieser konziliaren Kirche wollen wir nicht angehören“ Warum sagt dann die FSSPX fortwährend: Wir bleiben wie wir sind? Damit kennzeichnet Lefebvre gleichzeitig die falschen Konzilspäpste als Nicht-Päpste, weil es absurd wäre zu behaupten, ein wahrer Papst kann das Oberhaupt einer häretisch/schismatischen Kirche sein und damit ist Erzbischof Carlo Maria Viganò gleichen Sinnes wie Lefebvre. (VL: Brauche noch ein wenig Zeit - danke)