M.RAPHAEL

Vielen Dank an Gloria.tv für den Beitrag über die geliebten Schwestern von Notre Dame des Neiges und Sainte Marie de Boulaur.
Diese kontemplativen Nonnen zeigen, dass ein zurückgezogenes Leben hinter Klostermauern in keinem Fall etwas für tumbe, lebensfeindliche und unterdrückte „Würmer“ ist. Im Gegenteil, die wahre Anbetung verlangt souveräne, menschenfreundliche, freie und selbstbewusste Seelen:
youtube.com/watch?v=5pMr0iDNgrk
An den Schwestern kann man aber auch direkt erkennen, dass die himmlische Liebe grundsätzlich anders ist, als die kumpelhaft selbstbezügliche Liebe der Konzilskirche.
Der Unterschied ist schon im Himmel verankert. Wenn die Konzilskatholiken im Reich des Herrn der Welt selbstverwirklichende Nehmer sind, dann sind alle Heiligen im Reich Gottes sich aufopfernde Geber. Das Glück der anderen ist ihnen wichtiger als ihr eigenes. Sie freuen sich, wenn es den anderen gut geht, selbst wenn es ihnen selbst schlecht geht. Die Vorstellung, ganz allein in Saus und Braus zu leben, während die anderen Not leiden, ist ihnen unerträglich.
Stark, frei, souverän, intelligent und selbstbewusst haben die Heiligen mit dem Blick auf den Herrn am Kreuz das innerste Wesen der wahren Liebe und das damit verbundene alleinige Glück erkannt. Auch sie wollen jetzt nichts mehr anderes, als sich für die anderen hinzugeben und aufzuopfern. Das ist ihre einzige Sehnsucht, der Grund ihres Daseins.
Die Heiligen sind keine unterdrückten Sklaven, die von Gott quasi erpresst oder zur „Liebe“ und Anbetung gezwungen werden. Jeder entscheidet sich vollkommen frei und entschieden für die Verherrlichung Gottes. Gerade diese Freiheit macht das Leben auf der Erde so kompliziert. Wie einfach wäre es, wenn Gott die Welt einfach zur Liebe zwingen würde. NEIN!!! Der Mensch muss sich für sie ganz bewusst gegen Satan entscheiden. Deshalb wird die Freiheit auch so sehr gehasst.
Das für die Liebe notwendige unbedingte Vertrauen in die Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit Gottes widerspricht dem Kalkül des sich selbst vergötzenden Menschen. Satan muss man nicht vertrauen. Da reicht es, wenn man selbstsüchtig, gierig und grausam ist. Im irdischen Leben gewinnt man wohl nur so.
Im Himmel gibt es keine Verbote. Wenn die Engel nicht in ein Pornokino gehen, dann nicht, weil sie das nicht dürfen. Sie sind frei. Sie gehen nicht, weil sie es nicht wollen. Es ist nicht herrlich. Es ist mangelhaft. Sie legen sich auch nicht mit Schweinen in den Kot. Paarungen von Bonobos oder anderen Tieren sind auch nicht weiter interessant, wenn man nicht gerade ein Tierarzt ist.
Die himmlische Liebe der Hingabe eröffnet die absolute und ewige Herrlichkeit. Das kann man mit irdischen Begriffen der Unterhaltungsindustrie nicht beschreiben. Vielleicht kann sich gute Musik, Kunst und Literatur annähern, aber nie mehr. Den Himmel sieht nur der offen, der mit Stephanus gesteinigt wird. Das Reich Gottes ist gerade nicht in der Zeit, nicht in der Geschichte, nicht in der humanistischen Weltverbesserung. Deshalb ist das Vat.2 Konzil mit Gaudium et spes so falsch.
Nicht das Vat.2 Konzil, sondern die Regel des Heiligen Benedikt beschreibt den Weg ins Heil, schon auf der Erde. Freie und selbstbewusste Mönche und Nonnen wählen ein abgeschiedenes Leben im Schweigen hinter Klostermauern, weil alles andere zu sehr an ein mangelhaftes Leben in einem Pornokino hinter einem unerreichbaren Eisbecher mit brauner Schwefelsoße erinnert. Lug und Trug!
Nur im vollkommenen Loslassen jeder irdischen Gier, angefangen bei jedem einzelnen, könnte die Menschheit wahren Frieden finden.
Die leeren wortreichen kommunistischen Manifeste des Pseudopapstes Rumpelstilzchen sind dagegen vollkommen wertlos. Sie sind Windhauch. Aber die getriebenen egoistischen Nehmer, eben nicht die freien Geber des Himmels, beim Weltjugendtag, die sich gegenseitig niedlich die Hände halten, um den Konkurrenten am Zuschlagen zu hindern, brauchen oberflächliche Parolen der Gemeinschaft, um sich selbst nicht hingeben zu müssen.
Die Teufel der rücksichtslosen Selbstverwirklichung brauchen den Papst als soziale Vermittlung. Ach, wie gut, dass niemand weiß, wie - ganz in weiß Roy Black - Rumpelstilzchen wirklich heißt.

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alfredus

Ein Gottes Segen, dass es so Menschen gibt die ihn so lieben, dass sie sich selber verschenken und durch ihr Leben und ihrem Gebet die Welt retten ... ! Gott der die zunehmende Gottlosigkeit sieht, wird durch diese irdischen Heiligen getröstet und seine strafende Hand wird so noch zurück gehalten ... !

Gottes Segen!