Verzweifelte Kalifornier weigern sich, Auto zu fahren – da die Benzinpreise über Nacht erneut in die Höhe geschnellt sind.
Kalifornische Autofahrer meiden die Straßen, die hohen Benzinpreise sind schuld. „Benzin ist momentan unbezahlbar“, sagte Amber Arias, eine Pendlerin, gegenüber KCRA3. „Es ist ein ständiges Hin und Her, einfach Wahnsinn. Ich bin heute hier, weil meine Mutter einen Termin bei Sutter in der Innenstadt hatte, und die Benzinpreise sind extrem hoch. Das belastet Familien und unsere Wirtschaft sehr.“ Laut dem amerikanischen Automobilclub AAA stiegen die Benzinpreise am Mittwoch um 4 Cent auf 5,33 US-Dollar, verglichen mit 5,29 US-Dollar am Vortag. Selbst Regionen, die als günstiger gelten, wie die Vororte von Sacramento, spüren die Auswirkungen.
Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Benzinpreise in Kalifornien weit höher sind als im Rest des Landes, verbunden mit einem sprunghaften Anstieg über Nacht, der den durch den Krieg der USA gegen den Iran und die katastrophale Politik von Gouverneur Gavin Newsom ausgelösten Aufwärtstrend fortsetzt.
Kalifornier kritisieren Gavin Newsom scharf für seine geplanten Gesetze, die die Benzinpreise voraussichtlich noch weiter in die Höhe treiben werden. Sie werfen ihm vor, die Bevölkerung „zu Tode zu besteuern“. Im Zentrum der Kritik stehen die Entwürfe für Verordnungen zum kalifornischen Emissionshandelssystem „Cap-and-Invest“, das vom California Air Resources Board (CARB) verwaltet wird. Dieses Programm legt eine landesweite Obergrenze für Treibhausgasemissionen fest und verpflichtet große Emittenten, für jede emittierte Tonne Kohlenstoff Zertifikate zu erwerben. Kritiker befürchten, dass eine Verschärfung dieser Obergrenzen – die Newsom nachdrücklich unterstützt – die Benzin- und Dieselpreise in einem Bundesstaat, in dem Autofahrer bereits deutlich mehr als im nationalen Durchschnitt zahlen, weiter in die Höhe treiben könnte.
Desperate Californians reveal they’re refusing …